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Erhöhung des Grenzschalldämmmaßes eines Wandprüfstands durch Entkopplung des Prüfrahmens

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Day / Time: 20.03.2018, 15:40-16:00
Room: MW 1250
Typ: Poster
Das Posterforum zu diesen Postern findet am Dienstag von 16:00 - 16:40 Uhr direkt am Poster in der Magistrale des MW-Gebäudes - Posterinsel K - statt. Die Poster hängen von Dienstag morgen bis Donnerstag nachmittag.
Abstract: Die Luftschalldämmung von Wänden oder Fassaden wird in Wandprüfständen durchgeführt. Früher wurde nach DIN 52210-2 das Schalldämm-Maß R’w mit bauüblichen Nebenwegen bestimmt, heute soll dies nach DIN EN ISO 10140 generell quasi frei von Nebenwegen gewonnen werden. Zudem soll das Grenzschalldämmmaß um mehr als 15 dB höher sein als die Schalldämmung des Prüflings. Hierzu müssen alte, quasi monolithisch aufgebaute Prüfstände umgestaltet werden um Körperschall- und Flankenübertragungen zu unterbinden. Im massiv erbauten Prüfstand der TU Kaiserslautern (aus den 80er Jahren) war der Prüfrahmen zwischen den Messräumen fest und nicht entkoppelt eingespannt, die Grenzdämmung lag bei 55 dB.Durch Aufsägen vor und hinter dem Rahmen und durch die komplette schwingungstechnische Entkoppelung des neuen Rahmens zu allen Berührungsflächen, sowie durch sorgfältige akustische Abdichtung wurde das Ziel erreicht: Ein um mehr als 20 dB höheres Grenzschalldämm-Maß von 78 dB konnte erzielt werden. Im Poster werden die detaillierten Umbaumaßnahmen, das Messprocedere für Grenzschalldämmung und die erzielten Ergebnisse dargestellt.