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Effekt von Ultraschalllautsprechern auf auditorische ereigniskorrelierte Potentiale

* Presenting author
Day / Time: 21.03.2018, 15:40-16:00
Room: Interim 2
Typ: Poster
Das Posterforum zu diesen Postern findet am Mittwoch von 16:00 - 16:40 Uhr direkt am Poster in der Magistrale des MW-Gebäudes - Posterinsel F - statt. Die Poster hängen von Dienstag morgen bis Donnerstag nachmittag.
Abstract: Der Einsatz von Ultraschalllautsprechern (USL) ist aufgrund der hohen Direktionalität von steigendem Interesse für unterschiedliche Anwendungsfelder. Die Technologie unterscheidet sich allerdings deutlich von der Technologie konventioneller Lautsprecher (KL). Es gibt einige wenige, jedoch unsystematische Hinweise darauf, dass nicht-wahrnehmbare Frequenzen neurophysiologische Prozesse beeinflussen. Ziel dieses Projektes war die Untersuchung des Effekts von USL auf ereigniskorrelierte Potentiale (EKP). Dazu wurde ein klassisches auditorisches Oddball-Paradigma eingesetzt. Die Stimuli bestanden aus kurzem Schmalbandrauschen (600 und 1600 Hz; 80 ms). Bei der Hälfte der Probanden (n = 9) wurde das 600 Hz Schmalbandrauschen in 87% der Durchgänge (Standards) präsentiert und das 1600 Hz Schmalbandrauschen in 13% der Durchgänge (Devianten). Bei der anderen Hälfte der Probanden bestanden die Devianten aus 600Hz Schmalbandrauschen. Die Stimuli wurden bei 65 dB(A) über USL oder KL präsentiert und mit (60 dB(A)) oder ohne Hintergrundrauschen. Erste Analysen zeigen schnellere Reaktionszeiten zu devianten Stimuli bei USL im Vergleich zu KL. Die EKP Daten zeigen eine größere Amplitude des auditorischen N1-P2 Komplexes bei Präsentation über USL. Die Daten deuten darauf hin, dass akustische Stimuli, die über US präsentiert werden anders verarbeitet werden als Stimuli aus KL. Möglicherweise beeinflussen nicht wahrnehmbare Frequenzen der Trägerfrequenz des ULS (40 kHz) neurophysiologische Prozesse.